Zuviel Arbeit ist schlecht.
Zuviel Arbeit geht oft einher mit zuviel Stress, und zuviel Stress ist auf jeden Fall schlecht. Warum? Zuviel Stress führt dazu, dass der Körper zuviel Stresshormone produziert. Kurzfristig ist das zwar klasse, man kann sich besser konzentrieren, hat mehr Energie und so weiter, aber langfristig kann unser kleiner Freund, der Körper, das nicht durchhalten, und irgendwann wird abgebaut. (Ist euch schon mal aufgefallen, dass man oftmals nach stressigen Perioden krank wird? Das hängt alles irgendwie zusammen.)
Zuviel Arbeit bedeutet auch, dass man weniger Zeit für andere Dinge hat. Man kocht einfachere Mahlzeiten, hat weniger Zeit für Hobbys oder Lieblingsfernsehserien. Manche Leute, hab ich mir sagen lassen, vernachlässigen Familie und Freunde. Lassen nicht von sich hören, aktualisieren ihren Blog oder Facebook Status nicht, vergessen sogar Geburtstage. Und das alles wegen zuviel Arbeit. (Mal ganz ehrlich, zuviel Arbeit schein hier eher eine bequeme Ausrede zu sein.) Ich will aber nicht bei den Schwächen anderer verweilen. Auf zum eigentlich Punkt.
Zuviel Arbeit kann auch gefährlich sein. Man hört ja häufig von Karpal-Tunnel-Syndrom infolge von zuviel Computerarbeit. Wer hätte aber gedacht, dass auch unsereiner (Molekularbiologen) sich vom vielen pipettieren Verletzungen zuziehen kann. RSI-Syndrom. Betrifft den rechten, oberen Trapezmuskel (oder ähnlich, woher soll ich wissen, wie das auf Deutsch heisst). Jedenfalls tut das Ding weh. Und die Pipette ist schuld. Und sowas zieht sich leider auch hin. Fing im Dezember an, und ist immer noch nicht ganz abgeheilt. Es wird langsam besser, aber leider nur sehr langsam. Ich glaube, es ist Zeit für den Lottogewinn.



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